Bobath Konzept

© RainerSturm / pixelio.de
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Das Bobath-Konzept ist eine Behandlungsmethode, die  auf der Annahme beruht, dass gesunde Hirnregionen die Aufgaben kranker oder zerstörter Regionen neu erlernen und ausführen können. Dazu werden Bewegungssequenzen durch ständiges Wiederholen erneut antrainiert.

 

Bobath stellt ein erfolgreich angewandtes Pflege- und Therapiekonzept zur Rehabilitation von Menschen mit Erkrankungen des Zentralen Nerensystems dar, die mit Bewegungsstörungen, Lähmungserscheinungen und Spastik einhergehen. Es strebt einen Lernprozeß des Patienten an, um damit die Kontrolle über die Muskelspannung und Bewegungsfunktionen wieder zu erlangen.

 

Die Erkrankung, bei der das Bobath-Konzept am häufigsten angewandt wird, ist der apoplektische Insult bzw. der Schlaganfall, der mit einer Halbseitenlähmung einhergeht.

 

 

Bobath Handling

© Lisa Schwarz / pixelio.de
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In der Arbeit mit Kindern ist es ein wesentlicher Bestandteil des Bobath-Handlings, den Eltern umfangreich begleitend und beratend zur Seite zu stehen. Damit ist diese Therapiemethode für das kleine Kind mit motorischem Entwicklungshandicap entwicklungsfördernd und für die Eltern hilfreich.

 

Auf diese Weise wird die Familie insgesamt unterstützt, indem die Eltern aktiv eingebunden werden und lernen, ihr Kind so hochzuheben und zu tragen, dass sie seine Haltung und Bewegungen optimal unterstützen, ihm Sicherheit vermitteln und damit die Entwicklung fördern. Mit der entsprechenden Anleitung und etwas Übung können Eltern ihr Kind beim Wickeln, An- und Ausziehen, Tragen, Heben, Spielen und Füttern mehrmals täglich „be-handeln“.

 

 

 

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praxis für ergotherapie

Claudia van Bonn

 

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